georg kaser

Georg Kaser, geboren 1953 in Brixen. Der vormalige Schriftenmaler, Vergolder, Dekorateur und Siebdrucker aus Brixen ist seit circa dreißig Jahren als Schauspieler, Theatergründer und – leiter, sowie als Regisseur bekannt. Er hat die Theaterszene im Land maßgeblich mitgestaltet. Die von Kaser 1980 gestartete „Gruppe Dekadenz“ war ein Pionierprojekt auf dem Weg zum Südtiroler Städtetheater. Seit 1992 stellt er mit der von ihm gegründeten Theatergruppe „Theakos“ weitere zahlreiche Produktionen auf die Füße. So auch den TSCHUMPUS.

In Jugendzeiten am Domplatz Nr. 9 direkt gegenüber dem Gefängnis zu Hause und seitdem fasziniert von vergitterten Fenstern. Nahm langjährigen Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie Konflikt mit Autoritätspersonen in Kauf, um seit drei Jahren nun  als Gefängnisdirektor  die Schlüssel zum Tschumpus in der Hand zu halten.

Niemand dürfte mehr Einpersonenstücke so erfolgreich gespielt haben wie er. Man denke an „Hans von Po entdeckt Amerika“, „Hannibal oder die Erfindung der Schneemilch“ und das erste Kochschauspiel „ Silent Cooking –Georg Kaser kocht", mit dem er auch in Bad Tölz gastierte und in der Süddeutschen Zeitung als "Kontrastprogramm zur TV Dauerküchenberieselung" ausführliche und sehr positive Resonanz fand.

Für seine Solostücke „Kontrabass" und „Keitl zruck vom Krieg“, die Exportschlager zwischen Brixen –Breslau und Kiew waren, erhielt er verschiedene Auszeichnungen.