bald im tschumpus
Ein SommerKnasttraum*
*Das Original frisch gefeilt
 

publikation

Zusätzlich zum „Kultursommer hinter Gittern“ erschien bereits 2016 ein Begleitband(Herausgeber: Barbara Denicolò, Andreas Fischnaller und Maria Kampp), der über die wechselvolle Geschichte des Hauses

am Domplatz Nr. 3 bis in die jüngste Zeit hinein informiert. Die aktuellen Fotos dazu, sowie die des Sommerknasttraums stammen von

Arnold Ritter. Gerne können Sie unsere Publikation an den Veranstaltungstagen zu einer freiwilligen Spende von 5-10€ an der Abendkasse mitnehmen.

 

der tschumpus

Die wechselvolle Geschichte des Hauses am Domplatz Nr. 3

 

Wer kennt ihn nicht, den Tschumpus?

Aber wer weiß wirklich etwas darüber?

Bischofsresidenz, Hinrichtungs-stätte, Gericht und Gefängnis - das unscheinbare Areal neben dem Dom hat Geschichte geschrieben und tut es noch.

 

Der „Tschumpus“ wandelte sich zum Ort, in den bisher keiner hinein wollte und aus dem plötzlich keiner mehr raus will. Zum Ort, der im Sommer 2016 die erste Bewährungs-probe mit Bravour bestanden hat. Denn zum allerersten Mal haben hier, im früheren Gefängnis, rund 4000 Insassen fürs Einsitzen gerne bezahlt.

 

Nun öffnen sich die Tore des Tschumpus in Brixen zum zweiten Mal für den Kultursommer hinter Gittern 2017!

 

 

Gefängnisdirektor Georg Kaser

1953 in Brixen geboren.

In Jugendzeiten am Domplatz Nr. 9 direkt gegenüber dem Gefängnis zu Hause und seitdem fasziniert von vergitterten Fenstern. Nahm langjährigen Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie Konflikt mit Autoritätspersonen in Kauf, um heuer geläutert und als Gefängnisdirektor voll rehabilitiert, die Schlüssel zum Tschumpus in der Hand zu halten.